Futtertiere & Futterinsekten - Heimchen als Futtertiere für Reptilien

Heimchen - Futtertiere und Futterinsekten

Futtertiere - Futterinsekten Kurzinfo - Heimchen

Heimchen (Acheta domesticus) gehören zu den beliebtesten Futtertieren (Futterinsekten) in der Terraristik. Weniger bekannt über Heimchen: Heimchen gehören zu den Heuschrecken und dort zur Ordnung der Langfühlerschrecken. Die hohe Akzeptanz der Heimchen als Futtetiere (Futterinsekten) hat nicht zuletzt damit zu tun, dass sie sehr leicht in größeren Mengen zu züchten sind und günstiger sind als andere Arten von Grillen, die als Futtertiere (Futterinsekten) geeignet sind. Aufgrund ihrer Größe und ihres gesunden Gehaltes an Vitaminen, Mineralien und Proteinen werden Heimchen gerne als Futtertiere (Futterinsekten) für kleinere und mittelgroße Reptilien eingsetzt. Als Futtertiere (Futterinsekten) leisten sie zudem gute Dienste bei der Aufzucht von jungen Reptilien. Neben Reptilien werden auch Jungvögel gerne mit Heimchen als Futtertiere (Futterinsekten) aufgezogen. Neben der relativ guten Handhabbarkeit und des günstigen Preises dieser Futterinsekten, dürfte auch ihre Widerstandsfähigkeit gegen niedrigere Temperaturen eine Rolle spielen.

Futtertiere - Futterinsekten - Detailinformationen über Heimchen

Dass man im Falle dieser Futtertiere (Futterinsekten) durchaus auch von "heimischen Heimchen" sprechen kann, ist der Tatsache geschuldet, dass diese Art der Heuschrecken auch in unseren Breiten zuhause ist. Beim Heimchen handelt es sich um einen klassischen Kulturfolger, der sich mittlerweile über die gesamte Welt ausgebreitet hat. Vermutlich aus Trockengebieten in Afrika stammend, wurden Heimchen von den Römern nach Europa "exportiert", von wo aus sie sich über den Erdball verbreiteten. Heimchen sind auch unter widrigsten Bedingungen anzutreffen. Allerdings müssen menschliche Ansiedlungen in der Nähe sein, da die Heimchen sonst tiefe Wintertemperaturen nicht überleben können. Heimchen suchen bevorzugt Habitate auf, die eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen, weshalb wir Heimchen z.B. in Kellern, U-Bahn-Schächten und sonstigen dunklen, feuchten Orten vorfinden können. Komposthaufen oder Müllhalden bieten den Heimchen fast ideale Bedingungen, wenn Müll oder Kompost locker aufgeschichtet sind. Hier finden die Heimchen ganzjährig verträgliche Temperaturen vor, die durch Gärung von biologischem Material verursacht werden.

Heimchen als perfekte Futterinsekten im Terrarium

Heimchen gehören durch ihre Lebensweise zu den eher "geheimen Insekten". Zum einen sind Heimchen nacktaktiv und zum anderen sind sie ausgesprochen lichtscheu. Dies kann bei Heimchen, die als Futtertiere (Futterinsekten) dienen sollen, natürlich zu Problemen führen, aber dazu später mehr. Es kommt zwar auch vor, dass Heimchen am Tag aktiv werden, aber dies ist eher selten und auch nur dann, wenn die Heimchen ausreichend schattige Bereiche finden. Im Gegensatz zu vielen anderen Heuschreckenarten, sind Heimchen Allesfresser und das zeigen die Ernährungsgewohnheiten der Heimchen sehr deutlich. Fast alle Arten von organischen Abfällen, Aas, pflanzliche oder tierische Nahrung (diese sogar bevorzugt) können Heimchen verwerten. Heimchen sind zudem für Kannibalismus bekannt, was eine längerfristige Vorratshaltung als Futtertiere (Futterinsekten) nur dann sinnvoll macht, wenn die Heimchen ausreichend gefüttert werden, da sich sonst schnell Verluste von lebenden Futtertieren (Futterinsekten) ergeben.

Heimchen gehören zu den mittelgroßen Futtertieren (Futterinsekten). Heimchen erreichen eine Körperlänge zwischen 16 und 20 Millimetern. Bei den weiblichen Heimchen kommt noch der sogenannte Legbohrer hinzu, der Ovipositor, der selbst ca. 11 bis 15 Millimeter misst und mit dessen Hilfe die weiblichen Heimchen, wie der Name schon vermuten lässt, ihre Eier in unterschiedlichen Substraten ablegen können. Heimchen weisen eine optische Ähnlichkeit mit ihren Verwandten, den Feldgrillen auf - Heimchen sind im direkten Vergleich jedoch deutlich schlanker und die Gesamtgröße der Heimchen fällt etwas kleiner aus. Für die Optik der Heimchen ist die gelbbraune Färbung charakteristisch. Deutlich erkennbar ist bei den Heimchen auch die schwarze Zeichnung an Kopf und Halsschild. Hieran kann man Heimchen leicht von den Feldgrillen unterscheiden. Alle Heimchen besitzen verhärtete Vorderflügel, die sie in Ruhe waagerecht übereinander positionieren. Im Gegensatz zu vielen anderen Grillenarten, bedecken die Flügel der Heimchen damit nicht den Hinterleib. Die Heimchen besitzen komplett ausgebildete Vorderflügel, die eingerollt werden, befinden sich die Heimchen in Ruhe. Heimchen gehören zu den Grillenarten, die flugfähig sind. Allerdings fliegen Heimchen nur bei hohen Außentemperaturen und dies auch dann sehr selten.

Heimchen als perfektes Lebendfutter für Reptilien

In den Abendstunden machen Heimchen gerne durch ihren kraftvollen Gesang auf sich aufmerksam. Dieses charakteristische und vergleichsweise laute Zirpen der Heimchen wird von den männlichen Heimchen verursacht. Im Gegensatz zu anderen Heuschrecken sind Heimchen leidlich schlechte "Musikanten". Der Gesang der Männchen wirkt zwar auf weibliche Heimchen sehr anziehend, er klingt für menschliche Ohren jedoch äußerst monoton. Gerade die lautstarken Konzerte der männlichen Heimchen sorgen dann auch dafür, dass man oft nicht zu viele Heimchen als Futtertiere (Futterinsekten) halten möchte, da die akustische Belästigung erheblich sein kann. Heimchen vermehren sich ganzjährig, was sie zur Zucht als Futtertiere (Futterinsekten) sehr geeignet macht. Werden die weiblichen Heimchen vor der Eiablage mit tierischer Nahrung gefüttert, kann ein einzelnes Heimchen Weibchen über 2.500 Eier ablegen. Nicht unproblematisch bei der Verwendung von Heimchen als Futtertiere (Futterinsekten) ist der Umstand, dass sich Heimchen sofort in die kleinsten und dunkelsten Ecken eines Terrariums zurückziehen, werden sie dort freigelassen. Wer Heimchen als Futtertiere lebend verfüttern möchte, kommt gewiss besser zurecht, wenn er die Heimchen beispielsweise mit einer Futterpinzette an die Reptilien oder andere Insektenfresser reicht.

Futtertiere - Futterinsekten: Tipps zu Heimchen als Futtertiere

- Unterbringung der Futtertiere: Eine gute Möglichkeit, Heimchen auf Vorrat als Futteriere (Futterinsekten) unterzubringen, sind sogenannte Faunaboxen. In einer normal großen Box können Sie durchaus um die 50 Heimchen unterbringen, achten Sie dabei aber darauf, dass sie Futtertiere (Futterinsekten) genug Platz haben, um sich bewegen zu können. So vermeiden sie Stress und übermäßige Aggressionen zwischen den Heimchen. Schließlich sollen die Futtertiere (Futterinsekten) vital bleiben und über einen längeren Zeitraum als Futtertiere (Futterinsekten) verfüttert werden. Mit einem großzügigen Platzangebot können sie vorzeitigen Verlusten von lebenden Futtertieren vorbeugen. Gut ist es, wenn Sie den Heimchen zusätzliche Kletter- und Versteckmöglichkeiten bieten, die von den Futterinsekten gerne angenommen werden. Als gut geeignet haben sich dazu die Pappen von Eierkartons erwiesen. Diese bieten den Heimchen sowohl Bewegungs- als auch Versteckmöglichkeiten. Wollen Sie größere Mengen an Heimchen auf Vorrat halten, ist es gewiss sinnvoll, ein größeres Behältnis zur Unterbringung der Futtertiere zu wählen. Denkbar ist hier z.B. ein kleineres Terrarium, in dem die Heimchen untergebracht werden können. Sollen die Futtertiere (Futterinsekten) dauerhaft vital und aktiv bleiben, sollte eine gewisse Wohlfühltemperatur ermöglicht werden, die idealerweise einer normalen Raumtemperatur von ca. 20 - 22° C entspricht.

- Ernährung der Futtertiere: Zur Vitalität von Heimchen, die als Futtertiere (Futterinsekten) auf Vorrat gehalten werden, gehört eine artgerechte Ernährung. Natürlich sind Heimchen in ihren natürlichen Habitaten Allesfresser, jedoch sollte man dabei bedenken, dass eventuelle Schadstoffe, die die Futtertiere (Futterinsekten) zu sich nehmen, über die Nahrungskette auch auf die Tiere übergehen, von denen die Heimchen gefressen werden. Sie können auch für Heimchen ein spezielles Insektenfutter verwenden, wobei alternativ natürlich auch andere pflanzliche und tierische Nahrung gegeben werden kann. Heimchen sind bei der Ernährung wie gesagt nicht eben wählerisch und von daher als Futterinsekten leicht zu versorgen.

- Kaufen der Futtertiere: Heimchen als Futtertiere (Futterinsekten) sind bei vielen Züchtern von Futterinsekten günstig zu erhalten. Sie sind mit Abstand die günstigste Heuschreckenart, da die Futtertiere (Futterinsekten) mit vergleichsweise wenig Aufwand und ganzjährig vermehrt werden können. Auch wenn die Zucht von Heimchen nicht schwierig sein mag, achten Sie immer darauf, wo Sie kaufen und in welchem Zustand sich die Futtertiere (Futterinsekten) befinden. Die Heimchen sollten immer vital und gut genährt wirken. Ausgemergelte, wenig bewegliche Futterinsekten deuten immer auf schlechte Zuchtbedingungen und mangelhafte Ernährung der Heimchen hin. Wenn Sie Ihre Futtertiere online kaufen, ist ebenfalls Vorsicht anzuraten. Nicht jeder von außen hübsch wirkende Webshop hält auch tatsächlich die Futtertiere (Futterinsekten) bereit, die er in seiner Werbung verspricht. Wir empfehlen beim online kaufen von Heimchen sehr gerne diese Bezugsquelle. Futtertiere - auch Heimchen - werden hier zu guten Preisen und in feiner Qualität angeboten.