Futtertiere & Futterinsekten - Rosenkäferlarven als Futtertiere für Reptilien

Rosenkäferlarven - Futtertiere und Futterinsekten

Futtertiere - Futterinsekten Kurzinfo - Rosenkäferlarven

Rosenkäferlarven gehören zu den absoluten Energiesnacks unter den Futterinsekten für Reptilien und andere Insektenfresser. Rosenkäferlarven zeichnen sich als Futtertiere (Futterinsekten) durch einen besonders hohen Gehalt an Fett und Protein (Eiweiß) aus und sollten auf keinen Fall über längere Zeit als Alleinfuttermittel eingesetzt werden. Rosenkäferlarven sind in der Zucht als Futtertiere (Futterinsekten) nicht so leicht und schnell zu züchten, wie das bei vielen anderen Arten möglich ist, da sich die Larven der Rosenkäfer meist nur langsam entwickeln. Eine erhöhte Gabe von Rosenkäferlarven kann dann erfolgen, wenn Reptilien besonders stark geschwächt sind und einen höheren Bedarf an Energie haben. Nach der Eiablage, nach überstandenen Krankheiten oder nach längerer Futterweigerung bringen Rosenkäferlarven schnell Nährstoffe zurück. Rosenkäferlarven werden als Futtertiere (Futterinsekten) von fast allen insektenfressenden Reptilien geschätzt, da sie besonders weich sind. Auch Angler haben die Rosenkäferlarven für sich entdeckt - viele Arten von Fischen sind geradezu versessen auf Rosenkäferlarven.

Futtertiere - Futterinsekten - Detailinformationen über Stubenfliegen

Rosenkäfer (Cetoniidae) sind eine Familie der Käfer, die ca. 2.500 unterschiedliche Arten umfasst. Die Rosenkäfer gehören zur Überordnung der Scarabaeoidea. Gemeinsam ist allen Scarabaeoidea, dass ihre Larven zu den Engerlingen gehören und viele von ihnen wachsen unterirdisch heran. In Europa sind nur etwa 90 Arten der Rosenkäfer vertreten - die auffälligsten und beliebtesten Exemplare der Rosenkäfer kommen aus Afrika und werden auch gerne als Schauinsekten gehalten. Bei uns verbreitet und vielen Hobbygärtnern bekannt, ist der Gemeine Rosenkäfer (Cetonia aurata), den man auch unter dem Namen Goldglänzender Rosenkäfer kennt. Er gehört in Deutschland zu den geschützten Käferarten und entsprechend sollte man darauf verzichten, im Garten nach Rosenkäferlarven zu suchen, um sie als Futtertiere (Futterinsekten) zu verwenden.

Rosenkäferlarven - nahrhaftes Futter für Reptilien

Rosenkäferlarven, die als Futtertiere (Futterinsekten) genutzt werden, stammen fast immer aus Afrika. Es handelt sich hier um die Engerlinge der Gattung Pachnoda, die in ganz Afrika zu finden ist. Am bekanntesten dürfte Pachnoda marginata sein, der Kongo-Rosenkäfer, der von Insektenliebhabern auch gerne im Terrarium gehalten wird. Die Verbreitung der Rosenkäferlarven der Pachnoda Arten sind besonders unempfindlich und genügsam, was sie zur Zucht als Futtertiere (Futterinsekten) geeignet macht. Rosenkäferlarven benötigen zwischen 4 und 6 Monaten, bis sie sich zu Imagines, also der adulten Form der Rosenkäfer entwickeln. Da Rosenkäferlarven keine Hülle aus Chitin besitzen, sind sie weich und leicht verdaulich, was ihre Attraktivität als Futtertiere (Futterinsekten) erhöht.

In Zeiten extremer Trockenheit setzt bei den Rosenkäferlarven eine sogenannte Diapause ein, eine Zeit, in der sich ihre Entwicklung verzögert. So überleben die Rosenkäferlarven auch bei ungünstigen äußeren Bedingungen. Da die meisten afrikanischen Arten der Rosenkäfer Savannen bewohnen, ist diese Überlebensstrategie zwingend notwendig, da die Rosenkäferlarven Phasen extremer Hitze und langer Trockenheit ausgesetzt sind. Werden Rosenkäferlarven als Futtertiere gezüchtet, verwendet man feuchte Substrate, damit die Entwicklung beschleunigt wird. Rosenkäferlarven verzehren alle Arten von Obst oder Gemüse, die einfach ihrem Substrat beigemischt werden. So erreichen sie teils stattliche Größen. Rosenkäferlarven können um die 40 mm lang werden und erreichen dabei die Dicke eines Fingers - ein überaus dicker Happen für Reptilien und andere Insektenfresser also.

Rosenkäferlarven sind ein energiereiches Lebendfutter für Reptilien

In unseren Breiten werden die Rosenkäferlarven übrigens nicht zu den Schädlingen gerechnet, obwohl adulte Rosenkäfer durchaus auch einigen Pflanzen zu Leibe rücken können. Heimische Rosenkäferlarven hingegen erfüllen nützliche Funktionen. Man findet die Rosenkäferlarven häufig im Kompost unserer Gärten. Die Rosenkäferlarven ernähren sich dort ausschließlich von abgestorbenem Material und verbessern die Qualität des Humus. Die Behauptung, Rosenkäferlarven seien Wurzelschädlinge, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Auch wenn Rosenkäfer auf den ersten Blick klotzig und kaum wendig wirken, sind sie gute Flieger. Rosenkäfer heben beim Fliegen ihre Flügeldecken nicht an, sondern schieben die Flügel darunter hervor, da die Flügeldecken fest verwachsen sind. Das verleiht dem Rosenkäfer ein besonders kompaktes und interessantes Flugbild. Der Gemeine Rosenkäfer ist übrigens ein echter Promi: Er war im Jahr 2000 Insekt des Jahres.

Futtertiere - Futterinsekten: Tipps für Rosenkäferlarven als Futtertiere

- Unterbringung der Futtertiere: Rosenkäferlarven stellen keine Ansprüche an ihre Behausungen. Üblicherweise werden sie in Plastikboxen geliefert, die mit Humus gefüllt sind. Die Substrate für Rosenkäferlarven müssen ungedüngt sein und sollten so locker wie möglich sein, damit die Rosenkäferlarven genügend Luft bekommen. Die Rosenkäferlarven können in den gelieferten Boxen auch länger aufbewahrt werden, wenn sie als Futtertiere (Futterinsekten) verwendet werden. Das Substrat der Rosenkäferlarven sollte nicht austrocknen. Werden die Rosenkäferlarven als Futtertiere (Futterinsekten) auf Vorrat gehalten, sollte die Feuchtigkeit der Substrate regelmäßig kontrolliert werden. Rosenkäferlarven sollten nicht zu warm untergebracht sein, um die Entwicklung der Larven nicht unnötig zu beschleunigen. Eine Lagerung bei Zimmertemperatur ist für Rosenkäferlarven absolut ausreichend.

Rosenfäferlarven sind beliebte Futtertiere

- Ernährung der Futtertiere: Rosenkäferlarven, die über einen längeren Zeitraum als Futtertiere (Futterinsekten) aufbewahrt werden, sollten regelmäßig mit Nahrung versorgt werden, damit die Futtertiere (Futterinsekten) nicht an Gewicht verlieren und so ein energiereicher Snack bleiben. Rosenkäferlarven sind nicht eben anspruchsvoll, was ihre Nahrung angeht. Sie nehmen jede Art von Grünfutter bzw. Obst an - ein besonderes Faible scheinen Rosenkäferlarven für Bananen zu haben, die man einfach in kleinen Stücken dem Substrat zugibt.

- Kaufen der Futtertiere: Rosenkäferlarven sind als Futtertiere (Futterinsekten) sehr beliebt und bei allen einschlägigen Insektenzüchtern oder im Fachhandel für Terraristik zu bekommen. Auch einige Angelläden haben Rosenkäferlarven als Köder im Sortiment. Sie werden ganzjährig angeboten, allerdings gehören die Rosenkäferlarven aufgrund ihrer relativ langsamen Entwicklung zu den etwas teureren Futtertieren. Achten Sie, wenn Sie Rosenkäferlarven kaufen unbedingt auf den Ernährungszustand der Tiere. Wirken die Rosenkäferlarven eingefallen und ausgemergelt, sollten Sie den Händler wechseln und Ihre Rosenkäferlarven anderenorts kaufen. Von uns ein Tipp: Hochwertige und vitale Futtertiere (Futterinsekten) sind bei dieser Bezugsquelle besonders günstig zu beziehen. Rosenkäferlarven in guter Qualität gehören hier ebenfalls mit zum Angebot.