Futtertiere & Futterinsekten - Wachsmottenlarven (Wachsmaden) als Futtertiere für Reptilien

Wachsmottenlarven (Wachsmaden) - Futtertiere und Futterinsekten

Futtertiere - Futterinsekten Kurzinfo - Wachsmaden (Wachsmottenlarven)

Bei den Wachsmotten (Galleriinae) handelt es sich um eine Unterfamilie der Zünsler, die zu den Schmetterlingen gehören. Bekannt sind ca. 300 Arten der Wachsmotten, von denen aber nur 7 Arten bei uns in Europa vorkommen. Interessant bei den Futtertieren (Futterinsekten) sind vor allem 2 Arten der Wachsmotte: Die Große Wachsmotte (Galleria mellonella) und die Kleine Wachsmotte (Achroea grisella). Wachsmaden (Wachsmottenlarven) haben große Bedeutung als Futtertiere (Futterinsekten) erlangt - sie werden im Terraristikbereich zur Fütterung von Reptilen eingesetzt, aber auch als Futtertiere (Futterinsekten) für Jungvögel und Amphibien. Wachsmaden (Wachsmottenlarven) sind dazu auch beliebte Angelköder. Im Gegensatz zu ähnlichen Larven, besitzen die Wachsmaden einen süßlichen Geschmack, was an den Ernährungsgewohnheiten der Wachsmaden (Wachsmottenlarven) liegt. Wachsmaden (Wachsmottenlarven) sind relativ einfach zu züchten, weshalb sie als Futtertiere (Futterinsekten) das ganze Jahr über recht preiswert gekauft werden können. Aufgrund der Tatsache, dass Wachsmaden (Wachsmottenlarven) ab einer bestimmten Temperatur keine Nahrung mehr aufnehmen und trotzdem über längere Zeit vital bleiben, sind diese Futtertiere (Futterinsekten) besonders einfach auf Vorrat zu halten. Allerdings sind Wachsmaden (Wachsmottenlarven) sehr fetthaltig, weshalb sie streng dosiert eingesetzt werden sollten.

Futtertiere - Futterinsekten - Detailinformationen über Wachsmaden (Wachsmottenlarven)

Wachsmotten genießen nicht den besten Ruf, zumindest nicht dann, wenn man sich mit der kommerziellen Herstellung von Honig beschäftigt. Dabei geht es jedoch nicht um die die Wachsmotten selbst, sondern um ihren Nachwuchs, die Wachsmaden (Wachsmottenlarven). Offenbar angezogen durch den Duft von Pollen und Nektar, finden die Wachsmotten mühelos die Nester von Bienen oder Hummeln. In den Nestern legen die Wachsmotten ihre Eier ab, aus denen recht schnell die Wachsmaden (Wachsmottenlarven) schlüpfen. Wachsmaden (Wachsmottenlarven) ernähren sich nach dem Schlupf von Pollenresten und den alten Kokons aus bebrüteten Zellen der Waben. Das Zerstören der Waben ist für jedes Insektenvolk ein Problem, zumal Wachsmaden (Wachsmottenlarven) einen gesegneten Appetit besitzen und auch vor aktiven Zellen keinen Halt machen - diese werden von den Wachsmaden (Wachsmottenlarven) häufig inklusive der bebrüteten Inhalte gefressen. Als fatal erweist sich dabei der Umstand, dass Wachsmaden (Wachsmottenlarven) von den Nestbewohnern nicht als Eindringlinge geortet werden können, da die Wachsmaden (Wachsmottenlarven) den Geruch des Nestes angenommen haben und deshalb von Bienen oder Hummeln nicht als Feinde angesehen werden.

Wachsmaden - Wachsmottenlarven als Futtertiere

Allerdings sind die Wachsmaden (Wachsmottenlarven) nicht nur Schädlinge und ihr Fresswerk kann auch nützliche Aspekte haben. Gerade die wilden Bienenvölker profitieren durchaus vom Zerstörungswerk der Wachsmaden (Wachsmottenlarven), die dafür bekannt sind, auch den Wabenbau von alten, abgestorbenen und verlassenen Nestern komplett zu fressen, so dass sich in den Baumhöhlen wieder Platz für neue Nester ergibt. Einige Forscher sehen auch den Kot der Wachsmaden (Wachsmottenlarven) als problematisch für Insektenvölker an, da sich durch diesen angeblich die sogenannte Faulbrut übertragen kann. Klare Belege hierfür gibt es allerdings nicht. Die Annahme, Wachsmaden (Wachsmottenlarven) würde sich ausschließlich vom Wachs der Waben ernähren, ist übrigens falsch. Wachsmaden (Wachsmottenlarven) benötigen für ihre Entwicklung in jedem Fall pflanzliche Materialien. Finden die Wachsmaden (Wachsmottenlarven) diese in den Nestern nicht vor, sterben sie früher oder später ab. Wachsmaden (Wachsmottenlarven) können sich ab einer bestimmten Temperatur nicht mehr entwickeln - für die heimischen Arten der Wachsmaden (Wachsmottenlarven) liegt diese bei ca. 14° C. Unterhalb dieser Temperatur verfallen die Wachsmaden (Wachsmottenlarven) in eine Kältestarre, nehmen keine Nahrung mehr auf und sterben früher oder später.

Wachsmaden (Wachsmottenlarven) sind beliebte Futtertiere (Futterinsekten) und wie die meisten Larvenarten sehr fetthaltig, was eine dauerhafte Fütterung mit Wachsmaden (Wachsmottenlarven) verbietet. Gerade für Reptilien und Amphibien scheint der Geschmack der Wachsmaden (Wachsmottenlarven) unwiderstehlich zu sein. Bedingt durch das Futter, das Wachsmaden (Wachsmottenlarven) zu sich nehmen, ist ihr Geschmack süßlich, was sie von anderen Larven unterscheidet und diese Futtertiere (Futterinsekten) zu einer kleinen Köstlichkeit für Insektenfresser macht. Die längere Fütterung mit Wachsmaden (Wachsmottenlarven) ist dann zu empfehlen, wenn Reptilien oder Amphibien über längere Zeit die Nahrungsaufnahme verweigert haben und dadurch untergewichtig wurden. Wachsmaden (Wachsmottenlarven) können auch nach der Trächtigkeit gefüttert werden, wenn Reptilien auf zusätzliche, energiereiche Nahrung stärker angewiesen sind. Als Dauerfutter und gerade für die beschleunigte Aufzucht von jungen Reptilien können Wachsmaden (Wachsmottenlarven) als Futtertiere (Futterinsekten) nicht empfohlen werden, da Reptilien grundsätzlich eine ausgewogene Ernährung benötigen, damit sie sich gesund entwickeln können.

Ideale Futtertiere: Wachsmaden oder Wachsmottenlarven

Wachsmaden (Wachsmottenlarven) sind in der Zucht nicht sehr anspruchsvoll und man erhält sie als Futtertiere normalerweise in zwei Zuständen. Zum einen als sogenannten Zuchtansatz, was bedeutet, dass es sich um sehr junge Wachsmaden (Wachsmottenlarven) handelt, die eine geringe Körperlänge aufweisen und die noch Zuchtzeit benötigen, um auszuwachsen. Bei einem Zuchansatz befinden sich die Wachsmaden (Wachsmottenlarven) in einem sogenannten Zuchtkonzentrat. Damit sich die jungen Futtertiere (Futterinsekten) entwickeln können, benötigen sie in jedem Fall einen warmen Standort. Die andere Variante ist die ausgelöste Form, was bedeutet, dass Sie bereits fertig entwickelte, saubere Wachsmaden (Wachsmottenlarven) erhalten, die sofort verfüttert werden können. In der Zucht als Futtertiere (Futterinsekten) werden Wachsmaden (Wachsmottenlarven) meist mit einem Brei aus Weizenkleie und Honig ernährt - diese Kombination gibt den Wachsmaden (Wachsmottenlarven) alle Nährstoffe, die sie zu einer natürlichen und schnellen Entwicklung benötigen. Wachsmotten lassen sich ganzjährig vermehren, was die kommerzielle Zucht dieser Futtertiere (Futterinsekten) sehr leicht macht und damit auch die Preise für Wachsmaden (Wachsmottenlarven) im Vergleich recht niedrig bleiben lässt.

Futtertiere - Futterinsekten: Tipps zu Wachsmaden (Wachsmottenlarven) als Futtertiere

- Unterbringung der Futtertiere: Wachsmaden (Wachsmottenlarven) benötigen keine besondere Art der Unterbringung. Normalerweise genügt es bei diesen Futtertieren, sie in den Boxen zu belassen, in denen sie geliefert wurden. Was die idealen Temperaturen für Wachsmaden (Wachsmottenlarven) angeht, kommt es darauf an, ob die Futtertiere (Futterinsekten) als Zuchtansatz vorliegen oder ob die Wachsmaden (Wachsmottenlarven) bereits fertig entwickelt sind. Wachsmaden (Wachsmottenlarven) im ausgewachsenen Zustand können ohne Probleme bei kühleren Temperaturen gelagert werden. Fällt die Umgebungstemperatur bei den Wachsmaden (Wachsmottenlarven) unter 14° C, entwickeln sie sich nicht mehr weiter und sie nehmen auch keine Nahrung auf. Eine Aufbewahrung der Wachsmaden (Wachsmottenlarven) in einem normal temperierten Kühlschrank ist unproblematisch. In diesem Zustand sind Wachsmaden (Wachsmottenlarven) über mehrere Wochen haltbar. Beim Zuchtansatz von Wachsmaden (Wachsmottenlarven) wählen Sie für die Futtertiere (Futterinsekten) idealerweise Temperaturen zwischen 25 und 28° C, bei denen sich der Zuchtansatz am besten entwickelt.

Wachsmaden oder Wachsmottenlarven als Futterinsekten für Reptilien

- Ernährung der Futtertiere: Wachsmaden (Wachsmottenlarven), die bereits ausgewachsen sind, benötigen keine weitere Nahrung, wenn die Futtertiere (Futterinsekten) bei niedrigen Temperaturen gehalten werden. Sie verweigern dann ohnehin jegliche Nahrungsaufnahme. Anders sieht es beim sogenannten Zuchtansatz der Wachsmaden (Wachsmottenlarven) aus. Hier sind Nährstoffe wichtig, damit die Wachsmaden (Wachsmottenlarven) sich gesund entwickeln können. In der Praxis hat sich hier eine Mischung aus Weizenkleie, Haferflocken, Honig, Hefe und Milch erwiesen. Das Nahrungssubstrat sollte grundsätzlich leicht feucht gehalten werden. Es ergibt sich ein leicht teigiges Substrat, in das zum Schluss die Wachsmaden (Wachsmottenlarven) gesetzt werden. Bei größeren Mengen an Wachsmaden (Wachsmottenlarven) Zuchtansatz und je nach Entwicklungsstadium der Tiere, sollte den Futtertieren (Futterinsekten) genügend Platz geboten werden. Hier sind Faunaboxen oder ein kleines Terrarium durchaus gut als Habitat für die Wachsmaden (Wachsmottenlarven) geeignet.

- Kaufen der Futtertiere: Es ist nicht schwierig, Wachsmaden (Wachsmottenlarven) als Futtertiere zu züchten. Wachsmaden (Wachsmottenlarven) sind das ganze Jahr über günstig bei Insektenzüchtern und im Fachhandel für Terraristik zu bekommen. Auch Angelfachgeschäfte bieten Wachsmaden (Wachsmottenlarven) häufig als Köder an. Natürlich gelten auch für Wachsmaden (Wachsmottenlarven) als Futtertiere (Futterinsekten) die Regeln, die immer für den Kauf von Futtertieren (Futterinsekten) gelten: Achten Sie darauf, dass die Wachsmaden (Wachsmottenlarven) einen vitalen und gut genährten Eindruck machen und vertrauen Sir nur seriösen Händlern, auch wenn Sie Ihre Wachsmaden (Wachsmottenlarven) online kaufen. Wollen Sie Ihre Wachsmaden (Wachsmottenlarven) online kaufen und dabei gute Qualität zu vernünftigen Preisen erwerben, empfehlen wir Ihnen gerne diese Bezugsquelle für Futtertiere (Futterinsekten).